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EasyNews

Zwischen Rivalität und Gemeinsamkeiten

todayDezember 10, 2021

Background

Zunächst möchte ich ein paar persönliche Worte an dich, lieber Leser, richten: Ich möchte mich herzlich bedanken für die Treue und das Interesse an den Sportartikeln hier auf easysports. Das motiviert jede Woche etwas aus dem Sportgeschehen näher zu beleuchten. Das Motto von easysound lautet: „Wir spielen, was wir wollen!“ Das gleiche gilt natürlich auch für easysports: „Wir schreiben was wir wollen!“ Das ändert sich ein wenig, wenn ein Chef zu einem Redakteur sagt „Schreib doch mal was über Eishockey!“ Der Chef will an dieser Stelle aus datentechnischen Gründen nicht erwähnt werden. Wir haben in der Redaktion lange und bis ins letzte Detail den Vertrag durchforstet. Allerdings haben wir keine Luccaa in den Paragraphen gefunden. Somit geht es heute um den Eishockeysport, und da vor allem um den Klagenfurter Athletiksport Club. Und das ist in dieser Woche sogar aktueller, als man eventuell auf den ersten Blick meinen könnte. Immerhin standen sich am Freitag die Haie aus Innsbruck und die Rotjacken zum vierten und letzten Mal im Grunddurchgang gegenüber. Und da wir doch schreiben, was wir wollen, nehmen wir dieses Spiel zum Anlass und nehmen ein paar Aspekte unter die Lupe, auch Dinge, die nicht unbedingt mit Eishockey zu tun haben.

Ein Blick in die Geschichtsbücher

In dieser Woche steht am Mittwoch der 8. Dezember, Maria Empfängnis, auf dem Kalender. An einem 8. Dezember feiert ein historisches Spiel vierzigjähriges Jubiläum. Im Jahre 1981 mussten die Rotjacken nach Salzburg reisen. Es war das Topduell der Runde, denn der Dritte aus Salzburg empfing den Tabellenführer und Meisterkandidaten aus Klagenfurt. Was dann geschah ist wohl ein Stück österreichische Sportgeschichte. An diesem Abend erlebten die Klagenfurter ein Debakel. Schon nach dem ersten Drittel stand es zur Verwunderung aller, egal, ob aus Klagenfurt oder Salzburg, 6:0 für die Gastgeber. Die große Aufholjagd oder zumindest Ergebniskosmetik folgte im zweiten Drittel nicht. Im Gegenteil. Nach vierzig Minuten stand 9:2 auf der Anzeigetafel (Sofern es 1981 schon eine gegeben hat). Am Ende bejubelten die Salzburger einen 15:3 Heimerfolg. 

Die aktuelle Situation

Wen jetzt interessiert, wie das Spiel am Freitag ausging, dem sei hier das Ergebnis verraten. Die Klagenfurter feierten in Innsbruck einen 4:0 Sieg. Nach dem Spiel in einem Pressestatement gab der aktuelle Headcoach der Rotjacken Petri Matikainen einen Gruß in Richtung Innsbrucker Bank ab. Nach dem letzten Aufeinandertreffen zuvor, welches die Innsbrucker in Klagenfurt gewonnen hatten, sprach ein Assistenztrainer der Haie von einer „einfachen Nacht gegen den KAC“. Matikainen fand deutliche Worte für dieses Statement. Man merkt also, im Duell Innsbrucker Haie gegen KAC ist nach wie vor Feuer und Rivalität.

Die Klagenfurter waren beim Auswärtssieg in Innsbruck ersatzgeschwächt angetreten. Auch die Innsbrucker hatten vor diesem Spiel mit Verletzungssorgen bzw. Krankheitssorgen zu kämpfen. Aufgrund von COVID musste das Team mehrere Wochen pausieren. Doch dies ist nicht die einzige Gemeinsamkeit, die es zwischen Klagenfurt und Innsbruck gibt.

Beide Städte präsentieren sich international

Im Jahr 2008 fand die Fußball-Heimeuropameisterschaft in Österreich und der Schweiz statt. Sowohl das Wörtherseestadion in Klagenfurt, als auch das Tivolistadion in Innsbruck waren damals Bühne für drei Vorrundenspiele. Beide Stadien wurden für dieses Großevent ausgebaut. Insgesamt konnten über 30 000 Fans die Spiele vor Ort live erleben. Die Teams aus Polen, Deutschland und Kroatien konnten in Klagenfurt jeweils zwei Mal bestaunt werden. Deutschland traf am Wörthersee auf Polen und Kroatien, am letzten Spieltag der Gruppe B trafen Kroatien und Polen aufeinander. Kärnten war ein guter Boden für Kroatien, die Kroaten gingen in beiden Spielen als Sieger vom Platz. In Innsbruck waren die Teams aus Spanien, Russland und Schweden zu Gast. Der spätere Europameister aus Spanien konnte beide Spiele am Tivoli gewinnen. Am letzten Spieltag trafen Schweden und Russland aufeinander, hier siegten die Russen.

Das Duell um den Aufstieg

In der letzten Saison der zweiten Liga gab es bis zum letzten Spieltag ein Duell zwischen Wacker Innsbruck und Austria Klagenfurt um den Aufstieg in die Bundesliga. Es war ein spannender Zweikampf, wer in die Relegation gegen St. Pölten kommen würde. Im Frühjahr siegten beide Teams Runde für Runde. Wacker Innsbruck hatte alle Trümpfe in der Hand. Allerdings eine Niederlage am letzten Spieltag zu Hause gegen die Juniors aus Oberösterreich ließ alle Innsbrucker Playoffträume platzen. Quasi in letzter Sekunde sprangen die Klagenfurter auf den Relegationsplatz. In der Relegation ließen die Kärntner dem Bundesligisten aus St. Pölten keine Chance und stiegen in die Bundesliga auf.

Auf der Trainerbank von Austria Klagenfurt sitzt seit Anfang des Jahres Peter Pacult. Der Wiener ist in Innsbruck kein Unbekannter. Im Sommer 1986 wechselte er von Rapid Wien nach Innsbruck. Bis heute ist Peter Pacult der erfolgreichste Torschütze der Innsbrucker. Er scorte in der Bundesliga 105 Mal für die Tiroler. Im Cup kamen noch 28 Gelegenheiten dazu, ein Tor von Pacult zu bejubeln. Und auch international hat kein Spieler im Innsbrucker Dress so oft getroffen wie Pacult. In den Europacupbewerben gab es 13 Paculttore. Peter Pacult ist auch für seine Sprüche bekannt, ein Beispiel ist: „Ja, der FC Tirol hat noch eine Obduktion auf mich.“

Am Freitag kommt es in Bundesliga zu einem weiteren Highlight in der Eishockey Liga. Dann nämlich steht für den KAC das Derby gegen Villach an. Und sollte es in der heurigen Saison wieder zu einem Duell zwischen den Rotjacken und den Innsbruckern Haien kommen- ja spätestens dann werden wir von easysports wieder auf das heimische Eishockeygeschehen schauen. Wahrscheinlich jedoch schon früher. Denn eines ist klar: wir bei easysports schreiben, was wir wollen. Wir wünschen allen Kärntnern viel Spaß beim Eishockeyderby und sagen noch einmal allen Stammlesern und Sympathisanten aus ganzem Herzen DANKE für die Treue.           

Written by: Michael Hohlbrugger


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